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Hans-Georg Huber

Jetzt sind doch tatsächlich schon 20 Jahre vergangen, seit ich die erste Coaching Ausbildung in Freiburg angeboten habe. Zwanzig Jahre sind schon etwas Besonderes. Ein guter Grund für einen kleinen Rückblick.

1997 war der Startschuss für unsere erste Coaching Ausbildung in Freiburg

Zu diesem Zeitpunkt war ich bereits einige Jahre als professioneller Coach und Prozessbegleiters unterwegs. Coaching war damals recht neu und noch nicht sehr etabliert. Damals gab es vor allem drei Gruppen, die sich gut gerüstet fühlten für die Arbeit als Coach in der Wirtschaft:

  • Psychologen, die als Psychotherapeuten tätig waren
  • Unternehmensberater, die in der Wirtschaft tätig waren
  • Führungskräfte aus der Wirtschaft

Die einen hatten ein Verständnis für die Tiefendimension von Menschen, die anderen für Abläufe im Unternehmen. Es war schnell deutlich, dass ihnen jeweils die andere Seite fehlte. Dazu kam bei vielen das mangelnde Verständnis für die zwischenmenschliche Dynamik von Entwicklungsprozessen, z.B. in Gruppen und Organisationen.

Ich hatte mir diese vielschichtigen Kompetenzen im Lauf meiner bisherigen beruflichen Karriere angeeignet und hatte gleichzeitig bereits langjährige Erfahrung als Ausbilder von Psychotherapeuten. Andere Menschen für die professionelle Arbeit mit Entwicklungsprozessen zu qualifizieren, war mir vertraut und machte unglaublich Spaß.

Hans-Georg Huber 2002 in der Coaching Ausbildung Freiburg

Hans-Georg Huber 2002 während der Coaching Ausbildung in unseren Räumen

Unsere Coaching Ausbildung in Freiburg war damals eine der ersten im deutschsprachigen Raum. Ich war sehr überrascht, auf welch große Resonanz ich mit diesem Angebot stieß.

Die Weiterentwicklung der Coaching Ausbildung

Natürlich hat sich Coachingausbildung über die Jahre kontinuierlich weiter entwickelt. Das betrifft sowohl den zeitlichen Rahmen, als auch Methoden, Inhalte und Didaktik dieser Fortbildung. Mein Anspruch war immer, jede neue Ausbildung sollte noch besser werden als die Vorhergehende.

Eine zusammenhängende Coachingausbildung statt einzelner Module

Anfangs war die Coachingausbildung noch modular aufgebaut, d.h. man konnte sich nacheinander für die einzelnen Module (jeweils 3 x 3 Tage) anmelden. Der Nachteil: Man konnte Gruppendynamik und Gruppenkultur nicht optimal nutzen, da die Teilnehmer in den einzelnen Modulen nach 3 gemeinsamen Workshops immer wieder neu gemischt wurden. Später entstand dann das heutige Konzept, das vorsieht, dass die Teilnehmer über die gesamten 12 Workshops innerhalb von 2 Jahren eine geschlossene Ausbildungsgruppe bilden.

Die reale Praxis ist wesentlicher Teil der Ausbildung geworden

Obwohl wir von Anfang an mit viel praktischen Übungen innerhalb der Ausbildung gearbeitet haben, hat mir die konkrete praktische Erfahrung der Teilnehmer außerhalb der Fortbildung mit echten Kunden gefehlt. Eine Zeitlang gab es dann dafür ein Zusatzmodul für Absolventen, die bereits praktisch tätig waren. Auf der anderen Seite fand ich es immer schade, andere Teilnehmer, die diesen Praxisbezug nicht haben, davon ausschließen zu müssen. Denn die Lernerfahrung und Kompetenzsteigerung für die Teilnehmer ist dort sehr hoch.

Ich habe dann unsere Ausbildung um einen zusätzlichen Praxisteil ergänzt, bei dem die Teilnehmer im 2. Jahr der Fortbildung mit echten Kunden im Bereich der Prozessbegleitung arbeiten. Natürlich von unserer Seite aus betreut.

Erweiterung der Coachingausbildung um die Arbeit mit Gruppen und Teams

Streng genommen versteht man unter Coaching die Arbeit unter 4 Augen, also zwischen einem Coach und seinem Klienten. Ich habe mich relativ bald entschieden, die Coachingausbildung inhaltlich um die Arbeit mit Gruppen zu erweitern. Dafür sprechen vor allem 2 Gründe:

  • Das Besondere an unserer Coachingausbildung ist nicht die ausschließliche Vermittlung von Methoden, sondern die Vermittlung eines grundlegenden Verständnisses für die Begleitung von menschlichen Entwicklungsprozessen. In dieser Tiefe sind viele Wirkmechanismen identisch oder nahe verwandt, egal ob man mit Einzelpersonen oder Gruppen arbeitet. Natürlich sind die Methoden und die Dynamik dann unterschiedlich, darauf wird jedoch intensiv eingegangen.
  • Die Realität ist, dass nur sehr wenige Personen ausschließlich mit Einzel-Coaching ihr Geld verdienen. Die meisten Coaches sind hauptsächlich als Seminar-Trainer und Prozessbegleiter unterwegs. Und das hat auch inhaltlich viele Vorteile, z.B. weil die jeweiligen Kompetenzen sich gegenseitig bereichern.

Das Erfolgsrezept der Coaching Ausbildung in Freiburg?

Als wir mit unserer Coachingausbildung starteten, gab es einige wenige andere Coaching Ausbildungen in Deutschland, heute sind es Hunderte. Wie war es möglich sich so lange auf dem Markt zu behaupten? Dafür gibt es wohl mehrere Gründe.

  • Ich habe den Kontakt zur Praxis nie verloren, d.h. ich war auch die letzten 20 Jahre kontinuierlich als professioneller Coach im Prozessbegleiter unterwegs. Da in dieser Arbeit Routine wenig Platz hat, habe ich mich natürlich weiter entwickelt und zusätzlich einen großen Erfahrungsschatz angesammelt.
  • Das Ziel unserer Ausbildung zum Coach und Prozessbegleiters ist es, angehenden Kollegen, aber auch Führungskräften die Ressourcen und Fähigkeiten an die Hand zu geben, um zielgerichtet und wirksam Entwicklungsprozesse begleiten zu können. Dieses Ziel habe ich konsequent all die Jahre verfolgt und niemals irgendwelche Abstriche gemacht.
  • Für mich ist diese Weiterbildung keine Ware, die ich an möglichst viele Menschen verkaufen möchte, sondern etwas, das ich an die richtigen Menschen weitergeben möchte. Bei den Teilnehmern treffe ich deshalb eine sehr behutsame Auswahl, die sicherstellt, dass die Grundvoraussetzungen erfüllt sind: Soziale und emotionale Kompetenz, Reflexionsfähigkeit, die Bereitschaft sich selber auf einen intensiven Entwicklungsprozess einzulassen und das Interesse an Menschen. Und ich achte darauf, dass die Teilnehmer bei aller Unterschiedlichkeit gut zueinander passen.

Das war ein kleiner Rückblick. Und nun freue ich mich auf die kommenden Coaching Ausbildungen in Freiburg 🙂

Hans-Georg Huber

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Hans-Georg Huber

Auch diesmal gab es am Vormittag wieder einen spannenden inhaltlichen Input. Friederike Anslinger-Wolf, meine Co-Trainerin in der Coachingausbildung hielt einen Vortrag zum Thema „Wenn das 3. Objekt eine eigene Meinung hat“.

Alleine das Thema „3. Objekt“ wäre schon spannend genug, denn dies ist ein wichtiger methodischer Baustein in unserer Ausbildung. Aber es kam noch ein weiterer Faktor hinzu. Denn ein Spezialgebiet von Friederike ist die Einbeziehung von Pferden im Einzel- und Teamcoaching, und die haben ihren ganz eigenen Willen. Wir haben viel gelacht, aber vor allem auch viel gelernt.

Das Wetter macht wirklich, was es will. Waren es beim letzten Sommerfest knapp 40 Grad, hatten wir diesmal angenehme Temperaturen und Sonnenschein. Bis das Mittags-Buffet eröffnet war und wir gemütlich im Garten mit dem Essen anfingen. Beim fünften Bissen kam der Regen. Also ging es drinnen weiter und es folgte ein lockerer Indoor-Nachmittag mit anregenden Gesprächen und Diskussionen.

Es war mal wieder ein richtig schönes Beisammensein jenseits der Ausbildungsworkshops. Ein herzliches Danke an alle, die da waren und zum Gelingen des Sommerfestes beigetragen haben.

Ich wünsche Ihnen eine schöne Sommerzeit!

Hans-Georg Huber

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Blogbeitrag von Hans-Georg Huber

Neben meinen Büchern und diversen Buchbeiträgen gibt es eine Vielzahl von Artikeln, Interviews und Expertenbeiträgen von mir in den Medien. Wir haben uns die Mühe gemacht, soweit wir dieser noch habhaft wurden, diese zu digitalisieren und zu archivieren. Im Laufe von 25 Jahren kommt so einiges an Publikationen zusammen.

Manche dieser Publikationen hatte ich völlig vergessen, andere sind mir noch in lebhafter Erinnerung. Natürlich würde ich heute manches anders schreiben, aber beim Lesen vieler Beiträge habe ich zustimmend genickt. Menschen verändern sich doch nicht so schnell wie die Technik.

Große Themenblöcke waren

  • Coaching von Führungskräften
  • Coaching im Spitzensport
  • Sinnvoller Erfolg
  • Unternehmenskultur
  • Mitarbeiterführung
  • Qualität im Coaching und Coachingausbildungen
  • Zusammenarbeit mit Lebenspartnern und Freunden

Hier könnt Ihr einen Blick in das Archiv werfen. Ich wünsche Euch viel Spaß beim Stöbern!

Hans-Georg Huber

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Hans-Georg Huber

Coaching-Pionier und Coach-Ausbilder Hans-Georg Huber beantwortet Fragen aus der PraxisIn der aktuellen Ausgabe 2016/1 des Coaching-Magazins ist unter der Rubrik „häufig gestellte Fragen“ ein neuer Artikel von mir erschienen. Ein Stück weit ist dieser Artikel eine Vertiefung  meines letzten Posts Plädoyer für eine hohe Qualität in Coachingausbildungen und des dazu gehörigen Videos.

In dem Artikel beantworte ich die beiden folgenden Fragen:

  • Kann man eine Coaching Ausbildung nicht schneller und in komprimierter Form durchführen?
  • Wozu braucht es verinnerlichte Kompetenz als Coach?

Diesen Artikel findet Ihr auf unserer Seite Artikel und Interviews.

Ich wünsche Euch viel Freude beim Lesen!

Hans-Georg Huber

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Hans-Georg Huber

Ich engagiere mich mittlerweile seit über 20 Jahre öffentlich für eine hohe Qualität im Coaching und in Coachingausbildungen. Coaching boomt und ist mittlerweile als Instrument in der Personal- und Führungskräfteentwicklung voll akzeptiert. Eine Entwicklung, die mich sehr freut.

Weniger hingegen freut mich die Entwicklung auf dem Markt der Coachingausbildungen, der ebenfalls boomt. An sich sollte man davon ausgehen, dass großer Wettbewerb auf dem Markt der Coachingausbildungen dazu führt, dass die Ausbildungen kontinuierlich besser werden. Das trifft aber leider nur auf den kleineren Teil der Ausbildungen zu. Die Tendenz geht in eine andere Richtung:

  • immer kürzere Coachingausbildungen
  • Coachingausbildungen im Fernstudium
  • jeder kann relativ einfach Coach werden
  • und dann problemlos sein Geld damit verdienen.

In meinen Augen nährt man damit eine Illusion. Und das ist eine ungute Entwicklung, die uns als Coaches auf Dauer schadet und die Seriosität unserer Tätigkeit grundlegend in Frage stellt.

Hans-Georg Huber

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Hans-Georg Huber

Mir ist es wichtig, die Absolventen der Coachingausbildung bei ihren Schritten in die Praxis zu unterstützen. Natürlich stehe ich auch weiterhin für Einzelsupervision der konkreten Arbeit zu Verfügung. Bei manchen Themen hat es sich jedoch sehr bewährt, dazu gemeinsam in einer kleinen Gruppe zu arbeiten und von den Ideen und Erfahrungen der anderen Teilnehmer zu profitieren.

Deshalb biete ich ab März 2016 wieder eine neue „Supervison und Prozessbegleiter-Werkstatt“ für Absolventen unserer Coachingausbildung und Teilnehmer aus dem 2. Ausbildungsjahr an. Voraussetzung ist, dass die Teilnehmer bereits praktisch arbeiten und konkrete Themen und Fallbeispiele aus ihrer Praxis einbringen.

Ziel der Coach und Prozessbegleiter-Werkstatt

  • Unterstützung der konkreten Praxis im Bereich Coaching und Prozessbegleitung
  • Schärfung des eigenen Profils als Coach und  Prozessbegleiter
  • Supervision von Einzel-Coachings, Trainings und Prozessbegleitung
  • Entwicklung und Erprobung von konkreten Designs und Szenarien
  • Von den Projekten der Anderen lernen

Ich wünsche allen Lesern eine frohe Weihnachtszeit und einen gute Rutsch ins neue Jahr!

Hans-Georg Huber

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Hans-Georg Huber blogt zur Coaching Ausbildung

Vergangenen Samstag war es soweit, das Sommerfest für unsere drei aktuellen Coaching Ausbildungs-Gruppen. Die zu erwartende Hitze ließ uns schon während der Vorbereitungen die Tage zuvor heftig schwitzen. Bestellt hatte ich 24 Grad, erwartet wurden bis zu 42 Grad, irgendwo muss unterwegs ein Zahlendreher passiert sein 😉 Zum Glück konnten wir unsere Seminarräume auf eine angenehme Temperatur runter kühlen.

Vortrag von Barbara Hofmann-Huber

Am Vormittag hielt Barbara Hofmann Huber einen spannenden Vortrag Vortrag von Barbara Hofmann-Huberzum Thema „Selbst-Kultivierung als Basis für den beruflichen Erfolg“. Barbara zeigte sehr anschaulich auf, wie wir das in uns liegende Potenzial am besten entfalten und nutzen können. Dazu gab es immer wieder kleine Übungen zum mitmachen.

Angeregtes Miteinander unterschiedlicher Ausbildungsgruppen

Mittags ging es dann als Gartenfest weiter. Mittlerweile hatten wir draußen 38°, so dass die Hälfte der Teilnehmer die Indoor-Variante vorzog. Ein reichhaltiges Buffet und kühle Getränke sorgten für das körperliche Wohl.

Es war schön zu erleben, wie die drei Coaching Ausbildungs-Gruppen sich untereinander mischen und angeregt unterhielten. Vor allem die „Neuen“ nutzten die Gelegenheit, sich bei den Teilnehmern im zweiten Ausbildungsjahr, die demnächst ihre Ausbildung abschließen, ausführlich zu informieren, was sie im weiteren Verlauf der Ausbildung erwartet.  Zum Glück wurden nicht allzu viel Details verraten 😉

Eine Flasche beschreibt die Coaching Ausbildung

Eine besondere Preisverleihung

Diese Ausbildungsgruppe hatte auch ein tolles Geschenk für mich mitgebracht: eine Flasche guten Rotweins mit einem ganz besonderen Etikett. Die Idee dazu war auf einem Workshop der Coaching Ausbildung mit dem Schwerpunkt“ Kulturdiagnose“ entstanden, in dem die Teilnehmer die Kultur in unserem Ausbildungszusammenhang unter verschiedenen Blickwinkeln auf den Prüfstand stellten.

Das Etikett zu unserer Coachingausbildung: Grand CruAlles in allem ein erfüllender Tag mit wunderbaren Menschen, nährenden Inputs für Körper, Geist und Seele und dem allgemeinen Wunsch, auch im nächsten Jahr wieder dabei sein wollen.

Ich wünsche Ihnen allen eine schöne Sommerzeit!

Hans-Georg Huber

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Hans-Georg Huber

Der Beginn der Weihnachtsferien ist eine gute Zeit, auf das vergangene Jahr zurück zu blicken und eine kleine Bilanz zu ziehen. Neben all den Coachings, Führungsseminaren und Workshops kommt dabei der Coaching Ausbildung eine besondere Bedeutung zu.

Jedesmal, wenn ein weiterer Workshop der Coaching Ausbildung ansteht, ist meine Vorfreude groß. Ich freue mich auf die hoch motivierten TeilnehmerInnen, auf das offene,  engagierte und wertschätzende Miteinander in der Ausbildungs-Gruppe und bin natürlich auch gespannt, wie die Ausbildungs-Themen vom letzten Workshop integriert und angewendet wurden.

Der Entwicklungsprozess der Teilnehmer

Wenn man so lange und intensiv mit einer Ausbildungs-Gruppe arbeitet, erlebt man deutlich, wie die Menschen sich entfalten und sowohl persönlich als auch von ihrer Coaching- und Prozessbegleiter-Kompetenz weiterentwickeln. Manchmal sind diese Entwicklungsschritte eher leise, manchmal auch sofort offensichtlich.

Aber auch die Gruppe als Ganzes entwickelt sich kontinuierlich weiter. Der Mut sich in der Rolle als Coach und Prozessbegleiter auszuprobieren wird von den Anderen sehr gewertschätzt. Aus Erfolgserlebnissen aber auch aus Fehlern des Einzelnen wird viel gelernt. Die Ausbildungsgruppe wird dadurch  immer mehr zu einer Entwicklungsgemeinschaft. Spannend ist auch zu beobachten, wie die Sensibilität und Achtsamkeit für die Dynamik einzelner Prozessschritte steigt und Tools und Methoden immer präziser und wirksamer angewendet werden.

In diesen Momenten spüre ich sehr deutlich, wie viel mit diese Arbeit zurück gibt. Es ist sehr erfüllend, meine besondere Kompetenz in der Begleitung von Entwicklungsprozessen an hoch motivierte Menschen weiter geben zu können. Und auch ich entwickle mich durch diese Arbeit kontinuierlich weiter und lerne immer Neues hinzu.

Für all dies möchte ich mich bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Coaching Ausbildung ganz herzlich bedanken.

Die „richtigen“ Ausbildungsteilnehmer finden

Ich habe in den Vorgesprächen zur Coaching Ausbildung sehr interessante  Menschen  kennen und schätzen  gelernt. Mir geht es niemals darum, die Coaching  Ausbildung zu verkaufen, sondern gemeinsam mit den Interessenten zu schauen, ob  die Ausbildung für sie die richtige ist. Dadurch entsteht meist eine sehr offene, aber auch lockere Gesprächsatmosphäre, in der wichtige Fragen geklärt  werden und man einen recht guten Eindruck von einander gewinnt. Auch an dieser Stelle möchte ich mich auch ganz herzlich bei meinen Gesprächspartnern für das Interesse an der Coaching Ausbildung und die offenen Gespräche bedanken.

Dieses Vorgehen legt unter anderem den Grundstein dafür, dass  90% der Teilnehmer am Schnupperworkshop in die Coaching  Ausbildung gehen und die Abbruchquote während der Ausbildung 0% ist.  Normalerweise mache ich mir ja nicht viel aus Statistik, aber diese Zahlen machen mich sehr froh.

Ich wünsche Allen frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Hans-Georg Huber

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Hans-Georg Huber blogt zur Coaching Ausbildung

Letztes Wochenende fand der erste Workshop des 2. Ausbildungsjahres unserer Coaching Ausbildung in Freiburg statt. In diesem Jahr gehen die Teilnehmer in die konkrete Praxis mit Kunden. Dazu gehört auch die Akquisition von Kunden. Bei der Vorbereitung des Praxisteils im Workshop tauchte auch die Frage auf, wie sich die Teilnehmer gegenüber den potentiellen Kunden nennen sollen. Dabei gab es im Teilnehmerkreis größte Bedenken, den Begriff Coach in den Mund zu nehmen. Zu sehr sei dieser Begriff bereits „verbrannt“. Schließlich könne sich auch ohne Ausbildung jeder Coach nennen, dazu kommen noch all die Absolventen einer „Schmalspurausbildung“.

Der Respekt vor der Tätigkeit als Coach und Prozessbegleiter

Dies Aussagen machten mich betroffen und zugleich auch etwas stolz auf die Teilnehmer unserer Coaching Ausbildung. Denn sie zeigt auch, dass die Teilnehmer den nötigen Respekt vor der Komplexität der Tätigkeit als Coach haben, die sich eben nicht so nebenbei erlernen lässt. Und dieser Respekt ist für mich eine Grundvoraussetzung für professionelles Coaching.

Als ich 1996 meine erste Coaching Ausbildung durchführte, gab es einige wenige Anbieter in Deutschland, heute sind es viele Hunderte. Wettbewerb sollte eigentlich die Qualität der Coaching Ausbildungen erhöhen, aber die Tendenz geht ganz klar in die gegensätzliche Richtung. Erhöht werden vor allem die „Heilsversprechen“:

  • Immer kürzere Ausbildungen,
  • immer toller klingende Zertifikate,
  • immer größere Versprechen, was man nach einer Coaching Ausbildung kann
  • und bei manchen auch, was für großartige Aussichten man anschließend auf dem Coaching-Markt hat.

Coaching Ausbildungen gibt es im Fernstudium, selbst vermeintlich seriöse Institutionen bieten Ausbildungen zum Coach mit Zertifikat in 4 Wochen an, nahezu jede Volkshochschule hat mittlerweile Coaching Ausbildungen in ihrem Programm.

Kein Wunder. dass Teilnehmer aus unserer Coaching Ausbildung Bedenken haben, sich zukünftig „Coach“ zu nennen.

Die Qualität der eigenen Coachingausbildung und das eigene Können als Coach

Was kann man tun? Sich Coach zu nennen ist damit erklärungsbedürftig geworden, über die konkreten Kompetenzen, die man sich in der jeweiligen Coaching Ausbildung erworben hat. Diese lassen sich vor allem aus den folgenden Parametern herleiten:

  • Dauer und Umfang der Coaching Ausbildung
  • Größe der Ausbildungsgruppe
  • Themen der Ausbildung
  • Renommee der Ausbildung und der Ausbilder
  • Verhältnis Teilnehmer/Trainer in der Coaching Ausbildung
  • Das zeigen der Kompetenz durch seine Persönlichkeit als Coach im Vorgespräch

Die Entwicklung ist bedauerlich, aber auf Dauer setzt sich Qualität meistens durch. Letztendlich leben wir als Coaches vor allem von den Empfehlungen zufriedener Kunden. Nur der Start wird Absolventen einer qualifizierten Coaching Ausbildung erschwert.

Ich wünsche Ihnen eine schöne Vor-Weihnachtszeit!

Hans-Georg Huber

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Hans-Georg Huber

Letztes Wochenende fand der Schnupperworkshop zur Coachingausbildung mit 12 Teilnehmerinnen und Teilnehmern statt. Dieser Workshop ist gleichzeitig auch der erste Ausbildungs-Workshop. So erhalten die Interessenten an der Coach- und Prozessbegleiter-Ausbildung einen realistischen Eindruck davon, was sie in der Ausbildung erwartet.

Wenn Verschiedenheit zur Bereicherung wird

Meine Vorfreude auf die Teilnehmerinnen und Teilnehmer war groß. Wie immer waren es Menschen mit ganz unterschiedlichem beruflichen Background und auch altersmäßig sehr durchmischt. Ich hatte bereits in Vorgesprächen einen guten ersten Eindruck von jedem einzelnen gewonnen, aber wie all diese Menschen dann als Gruppe interagieren, war eine der spannenden Fragen. Jeder neue Ausbildungsstart ist wie das Öffnen einer Wundertüte.

Um die Antwort gleich vorweg zu nehmen, das Miteinander innerhalb der Gruppe war von Anfang so, wie man es sich nur wünschen kann: offen, achtsam, bezogen, engagiert. Viele der TeilnehmerInnen betonten am Ende des Schnupperworkshops, wie sehr sie diese Gruppe schätzen und dass sie sich wünschen, mit allen gemeinsam diese Coaching Ausbildung zu machen.

Inhaltlich war es eine sehr intensive und herausfordernde Arbeit. Trotzdem hatten wir auch viel Spaß und es wurde viel gelacht.

Coaches und Prozessbegleiter auszubilden ist eine Herzensangelegenheit

Menschen in ihrer persönlichen und professionellen Weiterentwicklung begleiten zu dürfen, ist für mich eine echte Herzensangelegenheit. Deshalb war es für mich persönlich sehr berührend zu erleben, wie viele Aha-Erlebnisse und Erkenntnisse die TeilnehmerInnen in dieser kurzen Zeit gewonnen haben. Theorie und Zusammenhänge wurden wie von trockenen Schwämmen aufgesaugt, es wurde intensiv nachgefragt und die neuen Erkenntnisse mit dem eigenen Erfahrungsschatz verknüpft.

Das sind natürlich traumhafte Arbeitsbedingungen für mich als Trainer und Ausbilder, um mein Wissen zum Thema Coaching und Prozessbegleitung weiter zu geben. Das liegt vor allem auch an den Menschen, die sich in meiner Ausbildung einfinden. Denn es sind besondere Menschen, mit denen ich in der Ausbildung arbeite: Sie sind offen, verfügen über hohe Sozialkompetenz, haben Lust an der eigenen Weiterentwicklung, sind selbstreflektiert, respektvoll und interessiert. Und vor allem, sie mögen Menschen.

Hans-Georg Huber

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Hans-Georg Huber blogt zur Coaching Ausbildung

In November 2014 startet die neue Ausbildung zum Coach und Prozessbegleiter mit dem Schupper-Workshop in Freiburg. Dies ist ein guter Anlass, endlich einen Blog zur Coaching Ausbildung zu starten.

Gute Gründe für einen Blog zu unserer Coachingausbildung

Mit dem Gedanken hab ich schon länger gespielt. Abgeschreckt hat mich bisher, dass jeder Blog Kontinuität und Pflege braucht, was in meinem beruflichen Alltag als Trainer, Coach und Prozessbegleiter manchmal nicht so einfach ist. Um über diese Hürden zu springen, braucht es gute Gründe:

  • Ich möchte die Coaching Ausbildung für Interessenten transparenter zu machen, denn unsere Ausbildung unterscheidet sich durch Inhalt und Vorgehen sehr von anderen Coaching Ausbildungen.
  • Ich möchte den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die ein oder andere Anregung nach den Ausbildungsworkshops geben und sie an meinen Erfahrungen teilhaben lassen.
  • Und ich möchte meine Erfahrungen aus der Coaching Ausbildung reflektieren und festhalten, indem ich meine Gedanken auf (virtuelles) Papier bringe.

Die einzelnen Workshop sind sehr intensiv und klingen immer noch einige Zeit in mir nach, vor allem wenn ich im Anschluss die ausführlichen Protokolle erstelle. Diesen Nachklang möchte ich nutzen, um regelmäßig hier über die Workshops zu berichten und so Kontinuität in den Blog zu Coaching Ausbildung bringen. Drücken Sie mir die Daumen, dass dies gelingt!

In diesem Blog werde ich Themen aus dem Kreis der Teilnehmer und der einzelnen Ausbildungs-Workshops aufgreifen, aber auch ganz persönliche Eindrücke und Erfahrungen von mir schildern.
Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Lesen!

Hans-Georg Huber

 

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